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Wallbox mit Lastmanagement fuer Mehrparteienhaus — dynamisch oder statisch?

Wir planen einen 6-Stellplatz-Ladepark fuer ein Mehrparteienhaus. Der Netzanschluss ist mit 35 A/Phase begrenzt. Dynamisches Lastmanagement (erkennt freie Kapazitaet im Haus und verteilt auf die Wallboxen) oder statisch (feste Aufteilung)?

1 Antworten

▲ 0ELMETIC GmbHFachbetrieb·26. März 2026
Klar dynamisch, aber sauber geplant. Rechnung: **Statisch mit 35 A / 6 Plaetze:** Jeder Platz bekommt 35/6 = ~5,8 A pro Phase. Das entspricht ca. 1,3 kW pro Wallbox. Ein E-Auto mit 50 kWh-Akku braucht in der Konstellation 40+ Stunden fuer Vollladung. Unrealistisch fuer den Alltag. **Dynamisch mit Hauptzaehler-Messung:** Die Systemsteuerung misst den aktuellen Hausverbrauch und verteilt den Rest auf aktive Wallboxen. Wenn 4 Stellplaetze frei sind und nur 2 Autos laden, bekommt jedes 16 A (ca. 11 kW) — Vollladung in 4-6 Stunden. **Systeme die wir in MPH einsetzen:** - **KEBA P30 x-series** + e-Cluster-Manager: bis 32 Wallboxen, OCPP - **ABB Terra AC** + Cloud-Managing: Facility-Manager-freundlich - **Keba KeContact E11** (fuer ganz grosse Standorte): B2B **Wichtig fuer die Norm:** - OeVE E 8101 Abschnitt 722 fordert bei Ladeinfrastruktur >22 kW Summe einen eigenen Anschluss­schaltschrank - Jede Wallbox braucht eigenen FI Typ A oder Typ B (je nach interner DC-Schutz) + eigenen LS 16-32 A - Abrechnung pro Stellplatz: eichrechtskonformer Zaehler (MID-zertifiziert) ab 2027 fuer B2B-Abrechnung Pflicht Wir planen solche Anlagen regelmaessig in Osttirol + Oberkaernten — Kontakt gerne direkt an info@elmetic.com.

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